Den richtigen Weg finden

There is no free lunch

… ist ein englischer Satz mit der Bedeutung „Es gibt kein freies Mittagessen“ – eine Redewendung aus der Welt der Ökonomie. Ihre Aussage ist die, dass niemals etwas ohne Einbußen erworben werden kann. Um etwas zu erlangen, was wir mögen, muss eben meist etwas geopfert werden, was wir ebenso mögen. Ziele müssen immer gegeneinander abgewogen werden. In der Ökonomie werden auch die Alternativen, die man gleichzeitig aufgibt, sobald man sich für etwas Bestimmtes entscheidet, als „Kosten“ bezeichnet: nämlich als „Opportunitätskosten“. Dieser Sprachgebrauch soll verdeutlichen, dass eine Rechnung mit jeder Entscheidung fällig wird.

Aber wo beginnt Entscheidung?

Keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung

In etwa so formulierte es einst der amerikanische Philosoph Prof. William James. Das Unterlassen einer Handlung hat natürlich ebenso Folgen wie die Handlung selbst – nur braucht man zum Unterlassen für gewöhnlich weniger Kraft, sodass diese Form der Entscheidungsfindung sich weniger wie ein aktiver Akt anfühlt. Erst im Nachhinein wird meist, wenn überhaupt, bewusst verstanden, welchen Anteil die Passivität in der Vergangenheit zum Status quo beigetragen hat.

Und wenn die Wahl, einen Rückzieher zu machen oder sich gar nicht erst um einen neuen Partner zu bemühen, eine unbewusste ist, wird sie auch nicht hinterfragt oder ausgewertet. Die Dinge bleiben einfach wie sie sind, werden als Schicksal empfunden oder mit äußeren Umständen gerechtfertigt – klassischerweise umschrieben mit Sätzen wie „der/die Richtige für mich müsste wohl erst noch geboren werden“ oder schlicht „ich habe halt einfach kein Glück“.

Und so bleibt der ElitePartner Gutschein uneingelöst, die Einladung ausgeschlagen oder eine Person, die Ihr Leben nachhaltig bereichern könnte – vielleicht nicht für immer, aber für eine lehrreiche kurze Zeit – ignoriert.

Den „inneren Keller“ aufräumen

Nehmen Sie sich viel Zeit für sich – und zwar nicht für Ihre Hobbies, sondern ganz ungestört zu Hause oder an einem anderen ruhigen Ort, an dem Sie sich gut entspannen können – vielleicht in der Natur?

Denken Sie an vergangene Beziehungserfahrungen und untersuchen Sie gründlich Ihre Gefühle dabei: Welche Ängste können Sie dabei entdecken? Welche Erinnerungen scheinen Ihr Verhalten ganz besonders zu prägen? Was wäre eigentlich das Schlimmste, was dabei passieren könnte, wenn Sie sich vollends auf jemanden einlassen, und wie können Sie sich dagegen innerlich wappnen? Welche Überzeugungen könnte jemand, dem dieses schlimmste Szenario wenig anhaben könnte, vertreten? Können Sie sich solche Überzeugungen aneignen?

Zum Beispiel die Angst vor Ablehnung: Was wäre denn eigentlich so problematisch daran, jemandem nicht zu gefallen? Ihnen gefällt ja sicherlich auch nicht jeder, und dennoch treten Menschen mit Ihnen in Kontakt. Der Erdball würde sich weiterhin drehen, und Sie hätten Klarheit – und die Chance, sich erneut auf die Suche zu begeben.

Nach diesem oder ähnlichen Mustern lassen sich die meisten hindernden Motive auflösen. Die größte Hürde liegt meist in der Tat darin, sie bewusst anzugehen.

Sich das Glück fest vornehmen

Die meisten Menschen brauchen weit mehr als nur einen Nachmittag für solche Prozesse – manche mehrere Wochen, um sie alleine schon zuzulassen. In jedem Fall ist die benötigte Zeitspanne recht kurz im Vergleich zu einem ganzen Leben, das ohne die entscheidende Veränderung bis zu seinem Ende vor sich hinplätschern kann, wenn diese Aufarbeitung niemals geschieht.

Zugleich sollten Sie sich auch vor Augen führen, was Sie von einer Partnerschaft eigentlich erwarten – was genau Sie dazu bewegt, diesen Text zu lesen, obwohl Sie auch in dieser Zeit auch eine Dokumentation über Ihr Lieblingstier sehen könnten. Schreiben Sie sich ruhig all die Aspekte auf, die Sie dazu bewegen, sich überhaupt Gedanken um Ihr Single-Dasein zu machen. Machen Sie sich deutlich, was eigentlich auf dem Spiel steht – und was es zu gewinnen gilt. Stellen Sie vor sich selbst klar, wofür Sie sich eigentlich entscheiden wollen.

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Es ist ein wenig wie bei der Jobsuche: den Traumjob können Sie nur finden, wenn Sie einen haben. Die Wege und Mittel zu einer entschlossen geführten Partnersuche stehen Ihnen hier und jetzt offen. Sie müssen sie lediglich nutzen. Die beste Partnerbörse finden Sie hier.

Die große Liebe online finden

„Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit…“

– diese Liedzeile von Tocotronic lässt sich im übertragenen Sinne auf die psychologische Situation, in der sich viele Singles befinden, beziehen.

Während auf der bewussten Ebene die romantischen Vorstellungen von einer innigen Partnerschaft die Tagträume bestimmen, quillt der „innere Keller“, das Unterbewusstsein, über mit Ängsten und Unsicherheiten. Die daraus resultierenden Widersprüche lassen die meisten von uns mit einer subtilen Unentschlossenheit den Alltag bestreiten, das ein wenig vergleichbar ist mit dem Gefühl, welches uns beschleicht, sobald wir ein völlig chaotisches Zimmer betreten:

Soll ich meine Schritte in diese Richtung setzen, oder trete ich dann auf etwas Unerwartetes, Unangenehmes? Kann ich diesen Gegenstand einfach in die Hand nehmen, oder würde das den Bewohner beleidigen?

Das Pech wohnt in der Schattenwelt

Angst vor Ablehnung, erneuter Enttäuschung oder auch dem Verlust persönlicher Freiheiten, die das Leben ohne Partner parat hält: Sie sind die unter Langzeit-Singles am weitesten verbreiteten „Schatten“. So bezeichnete Carl Gustav Jung unbewusste Motive, die uns zu einer Handlung treiben oder uns vor bestimmten Taten abhalten.

Sie lassen eine Form verdrängter Furcht vor einer Beziehung entstehen, die sich meist erst dann bemerkbar macht, wenn es „droht“ ernst zu werden.

Im Übrigen sind ausbleibende Anrufe nach einem Date oder die plötzliche Funkstille nach mehreren Wochen angeregtem Nachrichtentausch unter anderem durch diese oder ähnliche Aspekt begründet.

Diese Furcht schärft unseren Blick für Anlässe, einen Rückzieher zu machen. Sie lässt uns akribisch nach Wesenszügen am potentiellen Partner fahnden, die ihn oder sie als „nicht gut genug“, „zu gut“ oder „irgendwie unpassend“ klassifizieren könnten. Sie sorgt für eine gewisse Mulmigkeit, obwohl man sich eigentlich mit seinem Gegenüber wohl fühlt.

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Diese Furcht ist es aber auch, die uns warten lässt: Warten auf den noch perfekteren potentiellen Partner, Warten auf das günstige Parship Sonderangebot, Warten auf den Rückruf oder die Bestätigung für das „Gefühl, dass etwas nicht stimmt“.

Genauer genommen warten wir aber auf nichts anderes als den Moment, an dem wir ohne eigenes Zutun, wie durch einen magischen Eingriff, bereit werden. Auf den Tag, an dem wir als jemand Anderes aufwachen, jemand Mutigeres. Als jemand, der die Reife besitzt, eine Entscheidung konsequent zu treffen, sich für die negativen Folgen seiner Wahl mitentscheiden kann.